| KRAUT-REZEPTE |
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Warum das Kraut im Kühlschrank lassen?
Wir beginnen mit den KRAUTFLECKERLN, deren großes Geheimnis nach Friedrich Torbergs Tante Jolesch allein darin liegt, nie ganz genug davon zu machen.Ich sage, das Geheimnis liegt an selbstgemachten Fleckerln, und an viel karamellisiertem Zucker. Ich mag es, wenn auf allen Küchensessellehnen die Nudelteigstreifen hängen und darauf warten, zu Fleckerln geschnitten zu werden. Andere reißen den Teig. Locker aufgehäuft gehört das fertige Gericht auch unbedingt, weil als flachgedrückter Gatsch im Teller schaut das einfach nicht gut aus. Der nächste Klassiker – der KRAUTSTRUDEL. Wir doktorn dran herum! Auch das ist eigentlich leicht, also man nimmt Kraut und rollt es in Teig, grob gesagt; Ich mag gern Kräuterjoghurt dazu. Falls die Strudel eher klein sind und statt gebacken frittiert werden, und auch die Würzung angepasst wird, hat man Frühlingsrollen. Grundsätzlich kann die Fülle gleich wie die Krautfleckerln gemacht werden, nur eben ohne Nudeln. Für Frühlingsrollen passt auch Faschiertes gut dazu und Karottenstreifen; vom Kümmel würde ich dann eher abraten, vielleicht durch Schwarzkümmel ersetzen. Und Sprossen, warum nicht? Und wer hat eigentlich gesagt, dass das dann frittiert werden muss? Um jetzt etwas auszuholen – auch ein Blaukrautstrudel ist fein, der Wolf macht immer Käsesauce dazu, oder ein Sauerkrautstrudel, und halt, hier kommt ein richtiges Rezept, aus dem Buch „bekannte und vergessene Gemüse“, mit einer großartigen vegetarischen Wildsauce. 300g Blätterteig ausrollen und 250g fein gehacktes Sauerkraut, 50g Gorgonzolawürfel, 40g Heidelbeeren, 2 gemahlenen Wacholderbeeren, Salz und Pfeffer darauf verteilen, einrollen, mit Butter bestreichen, eine halbe Stunde backen. 100g Zwiebelwürfel in Olivenöl dünsten, 2 EL Honig, 1 EL Obstessig, 200ml Rotwein und 400ml Gemüsesuppe, 4 kleine Tannenäste und 20g Linsenmehl dazugeben, salzen und pfeffern und eine Stunde kochen lassen. Dann abseihen, mit 100g Sauerrahm mischen, abschmecken. Liegt jetzt immer noch Kraut im Kühlschrank herum? Wir machen SALAT. Das schönste am Krautsalat ist, die feinen Streifen mit viel Salz und Kümmel durchzumassieren, das muss sein, damit es weich wird, und ist wirklich eine sinnliche Sache. Dann noch Öl, und fertig.Anders schmeckt es mit Kreuzkümmel, dann empfiehlt es sich, auch Orangensaft dazuzugeben, rote Paprikastreifen und Petersilie, das überrascht, hat sich aber bewährt! Klassisch ist der Cole-Slaw, ein amerikanischer
„Wir-essen-jetzt-gesund“-Versuch, bei dem das massierte Kraut mit Karotten- und Apfelraspeln und Majo und Sauerrahm vermischt wird. Dann noch ordentlich Zucker, wennschondennschon, und Zitronensaft, damit der Geschmack abgerundet wird.Nun noch zur magischen KRAUTSUPPE mit den vielen Minuskalorien. Es gibt echt viele Varianten, ich persönlich mag sie gern minestrone-artig, also mit Tomaten, und viel anderem Gemüse. Oder mit Pilzen, oder mit Zitronen- und Orangensaft. Wer tatsächlich eine Zeitlang den Speiseplan ausschließlich darauf reduzieren, also eine Diät daraus machen möchte, sollte sich das gut überlegen, nicht nur, weil dann aufgrund des Eiweißmangels vor allem Muskelkilos verloren gehen, sondern grundsätzlich. Diäten sind out, Schwester! Lieber mal Kraut so essen, wie es mir die Oberösterreicher gezeigt haben – die mit Abstand unaufwändigste Art, es zuzubereiten: Einfach vierteln und in die Form dazulegen, in der der Schweinsbraten brät. :: ANDERES ZUM THEMA Kraut « Kraut-Rezepte | in INFOS (Lebensmittel-Lexikon)
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Warum das Kraut im Kühlschrank lassen?
Wir beginnen mit den KRAUTFLECKERLN, deren großes Geheimnis nach Friedrich Torbergs Tante Jolesch allein darin liegt, nie ganz genug davon zu machen.
Das schönste am Krautsalat ist, die feinen Streifen mit viel Salz und Kümmel durchzumassieren, das muss sein, damit es weich wird, und ist wirklich eine sinnliche Sache. Dann noch Öl, und fertig.
„Wir-essen-jetzt-gesund“-Versuch, bei dem das massierte Kraut mit Karotten- und Apfelraspeln und Majo und Sauerrahm vermischt wird. Dann noch ordentlich Zucker, wennschondennschon, und Zitronensaft, damit der Geschmack abgerundet wird.